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> Gründung Erdweger Gewerbeverein e. V.
am 14. September 2016
> aktueller Mitgliederstand: 63

hutterer.sonnenschutz.

hutterer.sonnenschutz.

Eine Erfolgsgeschichte.

■ EISENHOFEN · Rückblick in das Jahr 2000: Die Firma hutterer wird von einem Münchner Juwelier beauftragt die Ladenfenster nachträglich mit einer glasklaren, einbruchhemmenden Folie (P2A) zu bekleben. Zeitsprung ins Jahr 2016: Bei einem Einbruchversuch wird mit schwerstem Werkzeug auf die damals aufgerüsteten Ladenscheiben eingeschlagen. Die Scheiben werden dadurch stark beschädigt. Doch durch die Folie gelingt es dem Einbrecher nur zwei fingernagelgroße Löcher in eine der Scheiben zu schlagen. Mehr nicht. Die gesamte Ladenauslage - goldene Ringe, Ketten und sonstiger Schmuck - können nicht entwendet werden. Den einzigen Schaden, den der Juwelier davon trägt, sind die kaputten Scheiben, die er am Ende von der Versicherung ersetzt bekommt. Ein tolles Ergebnis: Die Folie funktioniert. Obwohl sie nicht als einbruchsichere Folie klassifiziert ist, verfehlt sie ihre Wirkung nicht. Und: Sie ist gegenüber einbruchhemmenden Fensterscheiben oder Rollläden bezahlbar.

Diese Erfolgsgeschichte ist nur eine von vielen, die das 1982 von Peter Hutterer gegründete Familien-unternehmen erzählen kann. Was als reine Folienverlegefirma begann, wurde 2002 mit der Übernahme durch Franz Hutterer, der bereits seit 2000 mit eingestiegen war, um die Sparten Sonnenschutz, Sichtschutz und Sicherheitsschutzfolien erweitert. Mit dieser Umwandlung nannte sich das Unternehmen von nun an hutterer. sonnenschutz. Das diesjährige 35-jährige Firmenjubiläum haben wir zum Anlass genommen, um einmal persönlich bei Elke und Franz Hutterer vorbeizuschauen.

Wie würden Sie Ihr heutiges Unternehmensprofil kurz beschreiben? Elke Hutterer: Wir machen alles was mit Beschattung und gegen die Sonne zu tun hat (lächelt), zum Beispiel Markisen, Rollläden, sowohl innen als auch außen. Und zusätzlich noch die Foliengeschichten.

Was genau kann man sich unter Foliengeschichten vorstellen? Franz Hutterer: „Die Sonnenschutzfolie ist die Sonnenbrille für das Fensterglas von Gebäuden. Das heißt Blendschutzprobleme am Gebäude, können nicht nur mit Markisen oder Rollläden, sondern auch mit Folie gelöst werden. Es ist immer nur die Frage, wann was sinnvoll ist. Es gibt Situationen, bei denen Folienlösungen die bessere Variante sind. Vor allem, weil Folien zusätzlich Wärmeschutz bieten und auch temporär angebracht werden können.“

Frau Hutterer, sind Sie schon von Anfang an dabei? Elke Hutterer: „Nein. Ich habe früher, als es angefangen hat, ein bisschen Buchhaltung gemacht. Wie man das als Ehefrau so nebenbei macht (lächelt). Ich war auch selber immer berufstätig. Erst 2009 bin ich dann als Bürokraft mit eingestiegen.“
Franz Hutterer: „Ja, ganz am Anfang war ich Einzelkämpfer. Ich hatte ein paar Helfer, die auf – damals – 350 Euro-Basis für mich gearbeitet haben. Nach und nach haben wir die Mitarbeiter erhöht, bis auf unseren heutigen fünf-Mann-Betrieb. Und am Anfang habe ich das Büro selbst mit gemacht. Bis die Arbeit so viel geworden ist, dass meine Frau ihren ehemaligen Beruf aufgegeben hat und dann Vollzeit mit eingestiegen ist. Aber das war dann eine haarige Zeit für sie (lächelt).“
Elke Hutterer: „Jaaa (lacht). Ich hatte mit technischen Dingen vorher gar nichts zu tun. Ich kam aus einem Büro, in dem ich mich entweder um Kindermode gekümmert habe oder um Kosmetik (alles lacht). Ich hatte also mit Schrauben, Stangen, Neigungswinkel etc. überhaupt nichts am Hut. Das war dann wirklich ein hartes Jahr Selbststudium, vor allem weil Franz immer unterwegs gewesen ist. Mittlerweile funktioniert natürlich alles ganz gut, auch wenn ich nach wie vor nicht alles weiß. Aber ich sage immer: Man wächst mit seinen Aufgaben.“ (lacht herzhaft)

Wie sieht bei Ihnen ein ganz normaler Arbeitstag aus? Franz Hutter: „Seit dieser Betriebsgröße ist es so, dass ich auf Montage mittlerweile selten dabei bin. Meine Haupttätigkeit ist es, die Kunden zu beraten. Darauf zukommen, was der Kunde wirklich will. Viele erzählen einem etwas, aus dem man erst einmal schließen muss, was wirklich gebraucht wird. Beim Sonnenschutz ist es so, dass es nie das Ideale, die ideale Lösung gibt. Es ist immer etwas dabei, was  man in Kauf nehmen muss. Deshalb ist es wirklich immer wichtig genau zu erarbeiten, was der Kunde tatsächlich als Hauptnutzen beim Sonnenschutz braucht. Dann kann man auch das richtige Produkt anbieten. Und das ist meine Hauptaufgabe.“

Wie werden die Unternehmen auf Sie aufmerksam? Franz Hutterer: „Sehr häufig über Mundpropaganda. Darum ist es uns auch sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter freundlich auftreten und sauber arbeiten. Sie rollen zum Beispiel immer eine Laufbahn mit Teppichtüchern aus, um schon von der Tür weg Sauberkeit zu demonstrieren. Das gehört für uns einfach mit dazu.“
Elke Hutterer: „Oder wir erhalten Leistungsverzeichnisse von Bauträgern oder Architekten. Das ist ebenso eines unserer Standbeine. Und wir haben natürlich auch die Kunden, die immer wieder bei uns anfragen. Ja, und der überwiegende Teil der Kunden kommt natürlich hier aus der Region. Hier sind unsere Wurzeln und hier arbeiten wir gerne. Das ist uns wichtig. Auch wenn wir natürlich bayernweit, bundesweit und mittlerweile auch europaweit unterwegs sind.“

Vielen Dank für das Gespräch!

Redaktion: Carolin Ölsner (Kurier)

 

hutterer.sonnenschutz.
Von Eck Str. 11
85253 Eisenhofen
Telefon: 08138 6976317
Fax: 08138 668601
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Web: www.hutterer-sonnenschutz.de

Date

06. April 2017

Tags

Unternehmensportraits